ACP (Agent Client Protocol) gewinnt als Laufzeit-Komplement zu MCP an Bedeutung
Das Agent Client Protocol (ACP) gewinnt in wachsendem Tempo eigenständige Adoption. Zed Industries hat codex-acp veröffentlicht — einen ACP-Adapter, der das OpenAI Codex CLI für Zeds nativen ACP-kompatiblen Editor kapselt — mit Unterstützung für @-Erwähnungen, Bilder, Tool-Aufrufe mit Berechtigungsaufforderungen, Bearbeitungsüberprüfung, To-do-Listen und Slash-Befehle (/review, /review-branch, /compact). DeepChat (eine plattformübergreifende Desktop-Agent-App) behandelt ACP-Agenten unabhängig davon als erstklassige „Modelle" in seiner Workspace-Benutzeroberfläche — mit vollständigem Session-Management. Die Positionierung ist explizit: MCP = Tools und Ressourcen, ACP = Agent-Runtime und Agent-zu-Agent-Koordination.
Warum das relevant ist
Konsolidiert sich ACP als MCPs Komplement, müssen Entwickler beide Protokolle unterstützen, um am vollständigen agentischen Ökosystem zu partizipieren. Die gute Nachricht: ACP ist darauf ausgelegt, bestehende Agenten (Codex CLI, OpenCode u. a.) zu kapseln — ohne neue Implementierungen. Organisationen, die Agent-Orchestrierungsinfrastruktur aufbauen, sollten ACP im Blick behalten, bevor es zur Kompatibilitätsanforderung wird.