Chinas 360 entdeckt mit KI-Agent rund 1.000 unbekannte Softwareschwachstellen

Die chinesische 360 Digital Security Group hat einem Bericht zufolge einen KI-gestützten Sicherheitsagenten eingesetzt, der rund 1.000 bislang unbekannte Softwareschwachstellen aufdeckte, darunter kritische Lücken in Microsoft Office. Bloomberg berichtet, dass die Aktion frühere Forschung zum KI-gestützten Offensiveinsatz widerspiegelt — einschließlich des intern markierten Mythos-Modells von Anthropic, das als fähig beschrieben wurde, Zero-Days in allen gängigen Betriebssystemen zu finden.

Warum das relevant ist

Die Dimension der Offenlegung — tausend neuartige Schwachstellen aus einer einzigen KI-gestützten Kampagne — signalisiert, dass die Automatisierung offensiver Sicherheitsforschung eine Schwelle überschritten hat: Einzelne Bedrohungsakteure oder staatsnahe Gruppen können jahrelange manuelle Sicherheitsforschung in einen einzigen automatisierten Durchlauf komprimieren und damit die Angriffsfläche für die globale Softwareinfrastruktur radikal ausweiten.