Meta Muse Spark: Erstes Modell der Meta Superintelligence Labs
Meta hat Muse Spark vorgestellt, das erste Modell der Meta Superintelligence Labs – der Einheit, die nach der 14,3-Milliarden-Dollar-Akquisition von Scale AI gegründet wurde. Das Modell führt den „Contemplating Mode" ein, eine Inferenz-Architektur, die mehrere Agenten parallel ausführt und die Ergebnisse aggregiert, anstatt sequenziell zu schlussfolgern. Es erzielt 50,2 Punkte auf Humanity's Last Exam With Tools (gegenüber Gemini 3.1 mit 43,9) und 38,3 auf FrontierScience Research (gegenüber GPT-5.4 Pro mit 36,7). Bemerkenswert: Meta hat für Muse Spark seine Open-Source-Llama-Strategie aufgegeben – das Modell wird als proprietäres, login-gesichertes Modell veröffentlicht.
Warum das wichtig ist
Meta vollzieht einen bewussten Bruch mit seiner Open-Source-Llama-Linie und setzt auf inferenzzeitliches Multi-Agenten-Skalieren als Differenzierungsmerkmal – eine direkte Herausforderung an die Reasoning-Modell-Strategien von OpenAI und Anthropic sowie ein Signal, dass das AGI-Labor-Rennen Meta nun ernsthaft einschließt.