Starbucks stellt KI-Inventarsystem nach nordamerikaweiter Einführung ein
Starbucks hat das KI-Inventarzählsystem NomadGo vollständig abgestellt. Das System war im September 2025 mit dem Versprechen in allen nordamerikanischen Standorten eingeführt worden, 2,5 Milliarden USD an Kosten für manuelle Zählvorgänge einzusparen. In der Praxis halluzinierte das System Objekte, identifizierte Produktetiketten falsch und verursachte Warenengpässe. Das Management lobte die Einführung öffentlich noch im Februar 2026, während Mitarbeiter vor Ort systematische Ausfälle meldeten. Das Abschalten steht für ein vollständiges Scheitern des produktiven Deployments trotz landesweitem Rollout.
Warum das relevant ist
Der Kollaps von NomadGo reiht sich in ein Muster von KI-Deployments (Picnic-Pizza-Robotik, Zume Pizza, Waymo-Stadtpausen) ein, bei denen die Verschlechterung vom Demo- zum Produktionsbetrieb von Käufern und nicht von Anbietern aufgefangen wird — und illustriert das strukturelle KI-Deployment-Risiko, das Unternehmenskäufer derzeit tragen.