HBR-Studie: 14 % der Beschäftigten leiden unter KI-bedingtem Gedankennebel – Leistungsträger besonders betroffen

Eine Harvard-Business-Review-Befragung von 1.500 Vollzeitbeschäftigten ergab, dass 14 % bereits einen „KI-bedingten Gedankennebel” erleben. Eine hohe KI-Überwachungsintensität korreliert mit einem Anstieg der mentalen Ermüdung um 12 % und einem Sprung der Entscheidungserschöpfung um 33 %. Am stärksten betroffen sind technische Berufsgruppen – Softwareentwickler sowie IT- und Finanzfachleute. Leistungsträger zeigen die ausgeprägtesten negativen Effekte. Erschöpfte Mitarbeitende sind mit 10 % höherer Wahrscheinlichkeit bereit zu kündigen. In Großunternehmen schätzt die Studie die jährlichen Wertverluste durch KI-bedingte Entscheidungslähmung auf Millionenhöhe.

Warum das relevant ist

In derselben Woche, in der die EEG-Studie des MIT eine verringerte neuronale Konnektivität durch KI-gestützte Textproduktion dokumentierte, quantifiziert die HBR-Arbeitsplatzstudie die Produktivitäts- und Bindungskosten kognitiver Überlastung. Zwei unabhängig erhobene empirische Datensätze zu den kognitiven Kosten von KI erschienen im selben Nachrichtenzyklus.