Michael Burry warnt: KI-Börsengangswelle könnte Dot-com-ähnlichen Crash auslösen

Der Investor Michael Burry warnte, dass geplante Börsengänge von SpaceX, OpenAI und Anthropic gemeinsam eine Marktkorrektur in einer mit dem Dot-com-Crash von 2000 vergleichbaren Größenordnung auslösen könnten, indem sie Liquidität abziehen — die drei Unternehmen könnten inflationsbereinigt mehr Kapital aufnehmen als die gesamte Börsengangswelle des Jahres 2000. Das Konzentrationsrisiko verstärkt die Bedenken: Microsofts Cloud-Auftragsbestand von 627 Milliarden US-Dollar ist zu 49 % an OpenAI gebunden, und Oracles Pipeline hängt zu 54 % von OpenAI ab — systemische Abhängigkeiten, die in der deutlich breiter aufgestellten Kohorte des Jahres 2000 nicht existierten.

Warum das wichtig ist

Anders als bei der Verteilung auf 446 Unternehmen im Jahr 2000 ist das KI-IPO-Risiko auf drei Unternehmen konzentriert, die tief in Unternehmenstechnologieabhängigkeiten eingebettet sind — was bedeutet, dass eine Bewertungskorrektur sich rasch auf die Bilanzen großer Unternehmenstechnologieanbieter überträgt.