MIT-EEG-Studie: Intensive LLM-Nutzung reduziert neuronale Konnektivität um bis zu 55 %

Eine MIT-EEG-Studie verglich über vier Monate 54 Probanden unter drei Bedingungen: LLM-gestütztes, suchmaschinengestütztes und werkzeugfreies Schreiben. Das Ergebnis: Intensive ChatGPT-Nutzer wiesen eine um bis zu 55 % reduzierte neuronale Konnektivität auf. Teilnehmer ohne KI-Unterstützung zeigten die stärksten neuronalen Netzwerke. 83 % der intensiven LLM-Nutzer konnten die Texte nicht wiedergeben, die sie gerade mit KI-Hilfe verfasst hatten. Bemerkenswert: Wechselten Teilnehmer ohne KI nachträglich zur KI-Nutzung, stieg ihre Konnektivität wieder an — ein Hinweis darauf, dass sequenzielle Nutzung gesünder ist als der direkte Einstieg mit KI.

Einordnung

Dies ist der erste neurologische Nachweis für eine „kognitive Verschuldung” durch KI-gestützte Textproduktion — eine Quantifizierung dessen, was bislang nur vermutet wurde. Das Muster „KI als Abschlussassistent, nicht als Ausgangspunkt” ist nun empirisch belegt.