US-KI-Regulierung: 1.200+ aktive Bundesstaats-Gesetze, noch kein föderales Rahmenwerk

Mehr als 1.200 Gesetzentwürfe auf Ebene der US-Bundesstaaten wurden 2025 eingebracht — ohne Etablierung eines einheitlichen föderalen Regulierungsrahmens. Jeff Sonnenfeld (Yale SOM) und Gary Marcus (NYU CSMAP) veröffentlichten in Fortune ein dreistufiges Framework: Erstens interpretive Leitlinien bestehender Behörden; zweitens eng gefasste Gesetze gegen besonders schadensintensive Vektoren wie Wahldesinformation; drittens regulatorische Sandboxes für Hochrisikobereiche einschließlich nationaler Sicherheit. Das Framework bewertet Gesetzgebung entlang vier Achsen: nationale Sicherheit, Schadensbegrenzung, Produktinnovation und freier Wettbewerb.

Warum das wichtig ist

Das Flickwerk aus mehr als 1.200 Bundesstaats-Gesetzen erzeugt Compliance-Fragmentierung, die Unternehmen unverhältnismäßig stark trifft, die KI-Produkte über US-Staatsgrenzen hinweg betreiben. Das Fehlen eines föderalen Rahmens beschleunigt die Divergenz auf Bundesstaatsebene und schafft jene Regulierungsunsicherheit, die erfahrungsgemäß die KI-Einführung in Unternehmen verzögert.